Bob Ross

Erst im alter von 32, wurde ich durch meinen Mann auf Bob Ross aufmerksam.

Bob Ross (* 29. Oktober 1942 in Daytona Beach, Florida; † 4. Juli 1995 in New Smyrna Beach, Florida) war ein US-amerikanischer Maler und Fernsehstar.

In der Hoffnung, die weite Welt zu sehen, verpflichtete sich Ross im Alter von 18 Jahren für zwei Jahrzehnte für den Dienst bei der Air Force, den er 1981 beendete.[1] Ausgehend von populären Do-it-yourself-Methoden, wie der von Bill Alexander, entwickelte er seine eigene Technik, eine besondere Nass-in-Nass-Malerei, mit der er unter Verwendung weniger Farben und Hilfsmittel stimmungsvolle Landschaftsbilder herstellte.

1981 ging Ross mit dieser neuen Technik auf Tournee durch die USA, ehe er sie ab 1983 auch in seiner eigenen Fernsehsendung The Joy of Painting präsentierte. Durch diese Sendung gelangte er zu weltweiter Bekanntheit, und die „Nass-in-Nass-Methode“ wurde zum Exportschlager. Seitdem werden über eine eigene Firma (Bob Ross Inc.) unter anderem Lehrbücher und -videos sowie Bob-Ross-Malsets verkauft. Wer diese Maltechnik für Landschaften offiziell unterrichten möchte, muss sich als CRI (Certified Ross Instructor) ausbilden lassen, was europaweit derzeit nur in Roermond in den Niederlanden möglich ist. Daneben gibt es noch Zertifikate für Blumenmalerei (CRFI), Wildtiere (CRWI) und Porträts (CRPI). Letztere sind aber Weiterentwicklungen von Techniken anderer Personen. Die Technik der Blumenmalerei geht beispielsweise auf Annette Kowalski, eine Wegbegleiterin von Bob Ross, die mittlerweile die Bob Ross Inc. führt, zurück.

The Joy of Painting ist ein von Bob Ross moderierter Fernseh-Malkurs in 403 Teilen (31 Staffeln à 13 Folgen mit je 26 Minuten Sendezeit). Die Folgen, in denen Ross auf immer gleiche Weise seine Maltechnik präsentiert, haben Namen wie New Day’s Dawn oder Quiet Mountain Lake. Mit ruhiger, sanfter Stimme motiviert er seine Zuschauer, selbst zum Pinsel zu greifen und ihre ganz persönliche Welt, in der alles erlaubt und nichts verkehrt sein kann, auf die Leinwand zu bringen. In der Kommentierung der Arbeitsvorgänge benutzt er manchmal nur leicht variierte Satzbausteine – so endet zum Beispiel jede Folge mit Worten wie “From all of us here: happy painting and God bless, my friend” oder “I’d like to wish you happy painting …”, Fehler werden mit “We don’t make mistakes here, we just have happy accidents.” kommentiert. Sein persönliches Markenzeichen war seine Afro-Look-Frisur.

Bob Ross starb 1995 im Alter von 52 Jahren an einem malignen Lymphom (einer Krebsart).


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